Layout, Typografie, Design, Schriften

Affinity Publisher Workshop: Teil 1

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In den Programmeinstellungen finden Sie eine Reihe von Optionen, mit denen Sie verschiedene Aspekte des Programms anpassen können. Auf diese Weise lässt sich die Software genau auf Ihre Arbeitsweise abstimmen.

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Der Arbeitsbereich für jede Persona lässt sich flexibel anpassen und genau auf Ihre Arbeitsweise abstimmen. Panels lassen sich einzeln auf Ihrem Bildschirm platzieren und auch als Teil einer Panelgruppe. Mehrere Panelgruppen zusammen bilden ein Studio.

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Neue Dokumente lassen sich sowohl aus Vorlagen erstellen als auch nach Ihren eigenen Vorstellungen entwerfen. Für das Erstellen eines neuen Dokuments führen Sie einen der folgenden Schritte aus: – Klicken Sie im Willkommen-Bildschirm auf Neues Dokument. – Klicken Sie im Menü Datei auf Neu. – Legen Sie in dem Dialogfeld die gewünschten Dokumenteinstellungen fest. – Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.

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In der Ressourcenverwaltung werden alle Bilder und Dokumentressourcen aufgelistet, die Sie in Ihrem Dokument verwendet haben. Die wichtigen Unterschiede zwischen verknüpften Dateien und eingebetteten Dateien sind die Speicherposition der jeweiligen Daten und wie die Daten nach der Verknüpfung oder dem Einbetten aktualisiert werden. Eingebettete Dateien werden in der Datei gespeichert und aktualisiert, in der Sie sie eingebettet haben – es gibt keine weitere Verbindung zu der Quelldatei. Verknüpfte Dateien werden von der Quelldatei gespeichert und aktualisiert, und es besteht eine Verknüpfung zwischen der Datei und dem Bild auf dem Datenträger.

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Hilfslinien werden auf der Seite eingeblendet und erleichtern Ihnen die Platzierung der verschiedenen Objekte. Diese Linien werden weder gedruckt noch exportiert. Es gibt zwei Typen von Hilfslinien, mit denen Sie sich die Designarbeiten erleichtern können – Lineal- und Spaltenhilfslinien. Sie können Hilfslinien sowohl durch Ziehen von einem Lineal «per Augenmass» erstellen und positionieren als auch das Dialogfeld Hilfslinien konfigurieren verwenden. Das Dialogfeld ist perfekt, wenn Sie die Linien präzise nach den Dokumenteinheiten oder bestimmten Prozentwerten platzieren möchten.

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Mit dem Werkzeug Bild platzieren fügen Sie Bilder in Ihre Dokumente ein – wahlweise mit ihrer Originalgrösse oder mit selbst definierten Abmessungen. Platzieren eines Bildes: – Wählen Sie das Werkzeug Bild platzieren aus. – Wählen Sie in dem nun geöffneten Dialogfeld eine Datei aus und klicken Sie auf Öffnen. – Um das Bild mit seiner Standardgrösse wie angezeigt zu platzieren, klicken Sie einmal. – Ziehen Sie auf der Dokumentseite, um die Grösse und Position für das Bild festzulegen. – Nachdem Sie das Bild platziert haben, können Sie über die Kontextleiste des Werkzeugs «Verschieben» das Bild ersetzen, tönen und seine Eigenschaften anpassen.

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Sie können Formen auch in Textrahmen oder Bilderrahmen umwandeln. Wählen Sie hierzu im Menü Ebene die Option: In Textrahmen umwandeln bzw. In Bilderrahmen umwandeln aus.

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Grafiktexte eignen sich – wie der Name schon nahelegt – besonders für Schmucktexte (einzelne Wörter oder Ausdrücke) oder künstlerisches Schriftdesign. Viele Aspekte der Grafiktexte lassen sich auf die gleiche Weise bearbeiten wie bei gezeichneten Objekten, ohne dass dabei die Standardattribute für Texte verändert werden. Diese Texte sind daher ideal für einzelne Wörter, Überschriften, herausgestellte Zitate usw. Wenn Sie die Grösse von Grafiktexten verändern, wird der Text auf die neuen Abmessungen gedehnt oder gestaucht. Seine relative Schriftgrösse wird hierbei automatisch geändert und in der Kontextleiste angezeigt.

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Rahmentext ist perfekt, wenn Sie Texte mit einer festen Struktur in einem ganz bestimmten Layout präsentieren möchten. Für die Textdarstellung in Spalten ist Rahmentext daher geradezu ideal. Mit dem Werkzeug Rahmentext lassen sich Rahmentexte in rechteckigen (oder quadratischen) Rahmen erstellen sowie in jeder Kurve oder geschlossenen Form. Mit dem Werkzeug Rahmentext können Sie die Textrahmen jederzeit verschieben oder ihre Grösse ändern.

Affinity Publisher Workshop: Teil 2

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Wenn Sie in Ihrem Design Rahmentexte verwenden und die endgültigen Textfassungen noch nicht fertig sind, können Sie Fülltext in die Rahmen einsetzen, um sich die Designarbeit zu erleichtern. Standardmässig handelt es sich bei den Fülltexten nur um ein einziges Textfeld mit Lorem Ipsum, das automatisch die gesamte Rahmengrösse ausfüllt. Fülltext verhält sich auch nicht wie normaler Text – d. h. Sie können ihn nicht bearbeiten und auch keine einzelnen Textabschnitte auswählen, sondern nur den gesamten Block. Sie können Fülltext aber auch für einzelne Rahmen gezielt in normalen editierbaren Text umwandeln oder auch standardmässig normalen Text verwenden. Sie können auch einen eigenen Fülltext erstellten. Für die Rechtschreibprüfung können Sie diesem Fülltext jede gewünschte Sprache zuweisen.

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Eine Master-Seite ist eine Art Vorlage, die von mehreren Seiten verwendet wird. Indem Sie Designelemente auf einer Master-Seite platzieren und dann diese Master-Seite mehreren Seiten zuweisen, stellen Sie sicher, dass alle Master-Designelemente auch auf den einzelnen Seiten erscheinen. Natürlich können Sie zusätzlich für jede einzelne Seite noch ganz individuelle Elemente «im Vordergrund» platzieren. Wenn Sie Elemente auf der Master-Seite bearbeiten, werden diese Änderungen automatisch auf allen Seiten umgesetzt, denen Sie die Master-Seite zugewiesen haben.

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Wählen Sie im Panel>Seiten die Option Master-Seite hinzufügen im Fenster Master-Seiten aus. Legen Sie in dem Dialogfeld fest, ob Sie die Master-Seite als Einzelseite oder als Layoutseite (d. h. Doppelseite) mit Gegenüberliegenden Seiten erstellen möchten. Wählen Sie in den Tabs Abmessungen und Ränder die gewünschten Einstellungen aus. Diese Werte werden grösstenteils aus den Dokumenteinstellungen übernommen. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK. Die Master-Seite wird nun in das Fenster Master-Seiten eingefügt. Möchten Sie die Master-Seite bearbeiten, öffnen Sie mit einem – Klick auf Ihre Miniatur das Kontextmenü und wählen die Option Layoutseite – Eigenschaften aus.

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Die Begriffe Seite und Layoutseite sind in Affinity Publisher fast Synonyme. Wenn Sie nur mit einzelseitigen Layouts und nicht mit Doppelseiten (rechte und linke gegenüberliegende Seiten) arbeiten. Wenn Sie die Dokumenteinstellungen für ein neues Dokument festlegen, können Sie Seiten und Layoutseiten definieren. Die Seiten Ihrer Publikation werden standardmässig einzeln angezeigt und lassen sich im Querformat und Hochformat festlegen. Mit der Option Gegenüberliegende Seiten können Sie Ihre Publikation aus Layoutseiten aufbauen. Bei der Publikationen mit Layoutseiten arbeiten Sie nicht nur an Einzelseiten, sondern an Seitenpaaren, die aus einer linken Seite (Verso-Seite) und rechten Seite (Recto-Seite) bestehen und auch als Seitenpaare angezeigt werden.

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Möchten Sie Text in einer gezeichneten Form, in einer geometrischen Form oder in dem konkaven Bereich einer Kurve platzieren, können Sie Formtext erstellen. Alternativ wählen Sie eine zuvor gezeichnete Kurve oder Form aus und dann im Menü Ebene die Option In Textrahmen umwandeln.

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Über das Panel>Textstile können Sie auf alle Textstile (Textformatvorlagen) in Ihrem Dokument zugreifen und sie beliebig zuweisen, ändern, löschen oder auch neue Stile erstellen. In dem Panel>Textstile sehen Sie auf einen Blick, welche Stile für die aktuelle Auswahl festgelegt sind. Hier können Sie auch der Position des Textcursors oder einem ausgewählten Text Zeichen- und Absatzstile zuweisen. Über das Panel lassen sich auch neue Absatz- und Zeichenstile anlegen sowie bestehende Stile anpassen oder auch löschen. Darüber hinaus können Sie auch bestimmte Textstile als Standards festlegen und Textstile aus anderen Projekten importieren.

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Textstile lassen sich über das Panel>Textstile erstellen und dann später schnell und einfach auf Texte anwenden. Sie können die Textstile ebenfalls verwalten und abändern, um Ihr Design und Ihren Workflow zu optimieren. Für Absatzstile bestimmt diese Option den Textstil, der automatisch auf den folgenden Absatz angewendet wird. Diese Option wird nur aktiviert, wenn Sie während der Texteingabe die – drücken.

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Wählen Sie im Menü Text > Einfügen z. B.: die Option Felder > Seitenzahl aus. Die Seitenzahl wird nun als «Nr.» angezeigt. Sie haben die folgenden Optionen: – Felder – Symbole – Mathematik – Anführungszeichen – Striche und Trennstriche – Leerzeichen und Tabstopps – Wechsel

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Pfadtexte sind eine spezielle Variante der Grafiktexte und folgen genau dem Verlauf einer Linie, Kurve oder Umrisslinie einer Form. Indem Sie Texte auf Pfaden platzieren, können Sie die Schriftdesigns Ihrer Projekte um viele interessante Möglichkeiten erweitern. Pfade lassen sich aus jeder Linie, Kurve oder Form erstellen, die Sie mit einem der Linien- oder Formwerkzeuge gezeichnet haben. Hierzu gehören unter anderem der Zeichenstift und das Formwerkzeug «Ellipse». Wenn Sie Pfadtexte verwenden möchten, müssen Sie jedoch immer zuerst die gewünschte Linie, Kurve oder Form auf der Seite erstellen.

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In der Typografie ist eine «Glyphe» eine grafische Darstellung eines Zeichens innerhalb einer Schriftform, wie z. B. Kyrillisch oder Latein. Standardmässig ist das Panel ausgeblendet. Sie können es jederzeit über den Menüpunkt Ansicht>Studio einblenden. Geben Sie einen Glyphen-Wert, oder einen Unicode-Wert ein, um die gewünschte Glyphe bzw. das gewünschte Unicode-Zeichen zu suchen. Für «G+0131» oder «U+00b0» wird zum Beispiel das Grad-Symbol angezeigt.

Serif Affinity Publisher: Medienneutraler Workflow

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Mit Affinity Publisher von Serif lassen sich Dokumente medienneutral (Ausgabeneutral), für den Einsatz in einem crossmedialen Umfeld, aufbereiten. In diesem Workshop wir gezeigt, wie einfach ein PDF für digitale Ausgaben eingesetzt werden kann.

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Das Einrichten eines ausgabeneutralen (medienneutralen) Layouts beginnt ganz zu Beginn, wenn man ein Dokument eröffnet. Ebenso gilt es darauf zu achten, dass die Inhalte entsprechende vorliegen.

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Der PDF Export für ein medien- oder ausgabeneutrales Dokument muss speziell eingerichtet werden. Mit Vorsicht sind die hinterlegten Exportstile zu verwenden.

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Erhält eine Druckerei nun ein solches medienneutrales PDF, so ist er für sie ein Einfaches, diese Datei in ein für die jeweilige Ausgabe und Norm gewünschtes PDF/X-1a, umzuwandeln.

Serif Affinity Publisher: Verfahrensangepasster Workflow (CMYK)

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Wenn wir ein Dokument für eine bestimmte CMYK-Ausgabe aufbereiten, dann ist dieses auch nur für diese einzige Ausgabe zu verwenden, oder muss speziell mittels zum Beispiel Device-Link-Profilen verrechnet werden.

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Wenn wir ein Dokument für eine bestimmte CMYK-Ausgabe aufbereiten, dann ist dieses auch nur für diese einzige Ausgabe zu verwenden, oder muss speziell mittels zum Beispiel Device-Link-Profilen verrechnet werden.

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